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Stadtgspröch

Schweizerhalle: Zeitzeugen über die Brandkatastrophe

Schweizerhalle: Zeitzeugen über die Brandkatastrophe
Gespenstische Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Chemiebrand von Schweizerhalle im November 1986. (Bild: Comet Photo AG/ETH Bibliothek Zürich, Bildarchiv)

Vor 40 Jahren brennt in Schweizerhalle ein Chemielager von Sandoz. Spektakulär, apokalyptisch, beängstigend. Es gibt Katastrophen, die sich ins kollektive Gedächtnis einbrennen. Hiroshima, Seveso, Bhopal, Tschernobyl – und Schweizerhalle.

 

Auch zwei Liestaler sind an jenem 1. November ganz nah an der Feuersbrunst.

 

Am Morgen danach: In Basel stinkt es bestialisch, doch die Schulen bleiben geöffnet. Niemand weiss genau, wie gefährlich die Luft für die Menschen ist.

 

Einen Einblick in die damalige politische Stimmung gewährt Remo Gysin. Als SP-Regierungsrat erlebt er, wie der Brand den Basler Regierungsrat fordert.

 

Es erzählen: Markus «Märki» Rudin, ehemaliger Vizekommandant der Stützpunkt- und Regionalfeuerwehr Liestal und heutiger SVP-Einwohnerrat (ab 1:34); Domenic Schneider, Co-Präsident der GLP Region Liestal-Pratteln und Einwohnerrat in Liestal (ab 3:06); Martin Forter, Altlastenexperte und Geschäftsführer der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (ab 7:49); Katja Hugenschmidt, Präsidentin von Ökostadt Basel (ab 9:04); Remo Gysin, ehemaliger SP-Regierungsrat von 1984 bis 1992 und SP-Nationalrat (ab 19:16); Jakob Tanner, Historiker und emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Zürich (ab 32:15); sowie Peter Knechtli, Journalist und Gründer von OnlineReports (ab 39:05).

 

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Musik: Urs Rudin




 
 
 

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