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True Crime Lieschtel

Hanspeter Meyer: Ein Protokoll wird zum Politikum

Hanspeter Meyer erlebte den Liestaler Polit-Krimi näher, als ihm lieb war
Hanspeter Meyer erlebte den Liestaler Polit-Krimi näher, als ihm lieb war. (Bild: Daniel Aenishänslin)

Es war der Liestaler Polit-Krimi der 1990er-Jahre: Stadtpräsident Jürg Wüthrich gerät zunehmend unter Druck. Was zunächst wie ein Streit um einen protokollierten Sachverhalt aussieht, entwickelt sich zu einer politischen Affäre, die den Stadtrat spaltet, die SP gegen ihren eigenen Stadtpräsidenten aufbringt und schliesslich zu Wüthrichs Austritt aus der Partei führt.


Mittendrin befindet sich der damals 46-jährige Stadtschreiber Hanspeter Meyer. Er wird in den Konflikt hineingezogen und erlebt aus nächster Nähe, wie sich Misstrauen, Macht und Politik gegenseitig verstärken.


Jahre später hat Meyer die Ereignisse in seinem politischen Roman «Kleinstadt mit Charme» verarbeitet. Wie fühlt es sich an, wenn man als Stadtschreiber plötzlich selbst Teil eines politischen Machtkampfs wird?

  

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